Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Buchempfehlung: Eulen - Zauberhafte Wesen der Nacht

Für alle, die Eulenbücher lieben oder noch ein (Weihnachts)Geschenk für einen Eulenliebhaber suchen, habe ich einen Tipp.

Matt Sewells Buch "Eulen - Zauberhafte Wesen der Nacht" beschreibt ca. 50 Eulen mit liebevoll gemalten Aquarellen und amüsanten kleinen Texten. 


Es ist ein wunderbares Geschenk für Eulenliebhaber, Vogelbeobachter, Kinder und Erwachsene ebenso wie für Fans von Kunst und Design.

Eine Rezension dazu habe ich in der Eulenwelt geschrieben.

Sonntag, 30. November 2014

Adventskalender

Auch in diesem Jahr habe ich wieder einen Adventskalender online gestellt. Jeden Tag lässt sich ein neues virtuelles Türchen öffnen, hinter dem sich ein weihnachtliches Eulenmotiv verbirgt.

http://www.eulenwelt.de/advent14.htm

Freitag, 14. November 2014

Interview mit dem Polarforscher Benoît Sittler

 Benoît Sittler ist Tier- und Naturforscher. Seit 27 Jahren fährt er jedes Jahr in den Sommermonaten zu Forschungszwecken nach Grönland. Unter anderem erforscht er dort auch die Abhängigkeit der Schneeeulenbruten vom Lemmingaufkommen. In Jahren, in denen es zu starken Einbrüchen der Lemmingpopulation kommt, findet er dort keine Schneeeulen vor. Sofern Bruten stattfinden, wird versucht, Schneeeulen einzufangen und mit Sendern zu versehen, um die Wanderungen der Schneeeulen zu verfolgen.

Für die Finanzierung der Polarexpeditionen stehen nur in geringem Umfang öffentliche Mittel zur Verfügung, so dass die Forscher diese weitgehend privat aufbringen müssen. Ein Teil der Gelder wird in jedem Jahr durch Verschicken von Polarpost an Sammler seltener Poststempel gesammelt.


 Am 13.11.2014 war  Benoît Sittler im Studio Stuttgart der Landsschau Baden-Württemberg des SWR zu Gast und berichtete über seine Polarexpditionen und auch die Folgen des  Klimawandels, die er anhand seiner Beobachtungen über 27 Jahre verfolgen konnte.

Das Video ist in der Mediathek des SWR anzusehen.

Mittwoch, 20. August 2014

Uhus in Kleingartenkolonie in Hamburg

Leider brütet der Uhu auf dem Ohlsdorfer Friedhof schon seit einigen Jahren nicht mehr. Das Weibchen ist weiterhin in ihrem Revier zu beobachten und auch ein Männchen ist anwesend. In Herbst und im zeitigen Frühjahr rufen und balzen die beiden und es werden auch Vereinigungen beobachtet. Uhuline ist im Frühjahr häufig in der Nähe der Nistschale zu sehen und besucht diese auch, aber sie schreitet nicht zur Brut. Der Grund ist leider unbekannt.


Auf dem folgenden Foto ist deutlich der weiße Kehlfleck des rufenden Uhus zu sehen:



Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich heute einen Bericht im Hamburger Wochenblatt über junge Uhus in einer Kleingartenkolonie in Hamburg las. Ein Uhupaar hat, wie schon im vergangenen Jahr, an einem leerstehenden Gebäude in der Nähe des Stadtparks gebrütet und 2 Junge großgezogen, die sich nun schon seit Mitte Juni in einer Kleingartenkolonie in der Nähe tummeln, dort in Bäumen die Tage verschlafen und abends auf Jagd gehen. In einem Bericht über die Brut des letzten Jahres hat der Fotograf Gerhardt Brodowski auf seiner Webseite über die Schwierigkeiten und Störungen bei der Jungenaufzucht an diesem Gebäude geschrieben. Im nächsten Jahr wird aber an dem Haus keine Brut mehr stattfinden, da es demnächst abgerissen werden soll.

Uhu scheinen in dieser Gebiet in Hamburg verbreitet zu sein. Möglicherweise handelt es sich um Nachkommen des Uhupaares auf dem Ohlsdorfer Friedhof.  Der Brutplatz am Stadtpark ist etwa 3 km (Luftlinie) vom Uhulines Revier auf dem Friedhof entfernt.

2010 konnte ich eine Uhubrut etwa in der Mitte der beiden Uhureviere, ebenfalls an einem leerstehenden Gebäude beobachten. Dort hatte ein Uhupaar auf einem Balkon des Gebäudes gebrütet und 2 Junge großgezogen.



Als ich einen der Innenhöfe des Gebäudes betrat, saß dort etwa 10 m von mir entfernt ein Uhu auf einem Pfahl, schaute mich ganz ruhig an und flog nicht weg. Das war eine meiner eindrucksvollsten Begegnungen mit einer Eule.




Eulen auch weiterhin im Trend bei Dekorationen

Nach einer langen (krankheitsbedingten) Pause geht es nun endlich hier im Blog der Eulenwelt weiter :-)

Eulen bleiben als Dekorationselemente aktuell. Von diesem Trend wird von der vom 30.08.-2.09.2014 stattfindenden Messe "Tendence" in Frankfurt berichtet  >>> Zu Weihnachten wird mit Schneeeulen mit Glanzeffektendekoriert.

Auch in Hamburg finde ich weiterhin in Geschäften mit Dekorationsartiekln weiterhin immer wieder neue Eulen auf Dosen und Schreibartikeln, auf Tassen und auch als Figuren für die Herbstdekoration.


Sonntag, 1. Juni 2014

Donnerstag, 29. Mai 2014

Video vom Uhu in Frankfurt

Die Hessenschau berichtete in einem Beitrag über den Frankfurter Uhu. Nun ist klar, dass es sich um einen einzelnen Uhu handelt, der in seinem Versteck an der Großbaustelle in der Innenstadt nicht brütet.

Der Klick aufs Bild leitet zum Video weiter.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Uhus breiten sich aus

Über die Ausbreitung des Uhus berichten Focus online (Regional Mainz) und Echo Rhein-Main.

Noch  bis weit ins 20. Jahrhundert wurden junge Uhus aus den Nestern ausgehorstet und von Jägern zur sogenannte "Hüttenjagd" auf Krähenvögel, einer Lockjagd mit der lebenden Eule, die inzwischen verboten ist, verwendet. Auch intensive Bejagung hatte diese Art, die von Jägern als Konkurrent verfolgt wurde, fast ausgerottet. In den 1960-er Jahren gab es in Deutschland nur noch etwa 40 Brutpaare des Uhus.



Anfang der 1970-er Jahre begannen Naturschützer und Jäger mit verschiedenen Initiativen zum Schutz des Uhus. In einigen Gebieten wurden auch in Gefangenschaft gezüchtete Uhus ausgesetzt und der Uhu so wieder angesiedelt.

In Rheinland-Pfalz sind inzwischen wieder 300 bis 350 Brutpaare heimisch. Auch in Hessen, wo das erste Uhupaar 1977 im Kreis Limburg-Weilburg Junge aufzog,  ist der Uhu inzwischen wieder flächendeckend mit etwa 200 Brutpaaren verbreitet. Auch in Schleswig-Holstein, wo es seit Mitte des 19. Jahrhunderts keine Uhus mehr gab, wird der Uhubestand nach Auswilderungen seit etwa 1980 inzwischen auf etwa 400 Brutpaare geschätzt.

Uhus brüten bevorzugt in Wäldern, an Felswänden oder in Steinbrüchen. Da aber gute Brutplätze zunehmend knapper werden, brüten sie inzwischen auch in Ruinen, an Schutthalden oder in der Nähe von Mülldeponien. Ein besonderes Beispiel ist die Brut eines Uhus vor einigen Jahren im Hamburger Hafen inmitten der Schrottverladung auf einer Trennwand zwischen Kaimauer und Hafenkränen. Zunehmend wagen sie sich auch in die Nähe von Siedlungen und sogar in die Städte selbst, in denen sie ein reiches Nahrungsangebot finden. Sie erbeuten dort v.a. Ratten, Igel, Kaninchen, Tauben, Krähen und Enten. Neben den in diesem Jahr gemeldeten Brutplätzen in Marburg und Hildesheim wurde in den vergangenen Jahren auch von Bruten  in Osnabrück, Lüneburg, Lübeck, Oppenheim, und anderen Städten berichtet. In Hamburg brüten inzwischen mehr als 6 Paare. Interessant waren v.a. die Brut auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Leider brütet dieses Paar seit einigen Jahren nicht mehr. Auch aus vielen europäischen Großstädten wie Helsinki, Stockholm, Lyon, Marseille und Wien wurden Uhubruten gemeldet.


Samstag, 24. Mai 2014

Uhu in der Innenstadt von Frankfurt

Uhus finden in Großstädten offensichtlich ein reiches Nahrungsangebot, bestehend v.a. aus Tauben, Igeln, Ratten und Kaninchen, und suchen sich zunehmend Reviere auch innerhalb großer Städte.

Auch in der Innenstadt von Frankfurt wurden inzwischen mehrfach Uhus gesichtet.

Anfang April sorgte ein stattlicher Uhu an der Friedenskirche im Frankfurter Gallus für Aufregung. Bei der Eule mit einem relativ hellen Gefieder handelte es sich möglicherweise um einen Turkmenischen Uhu (Bubo bubo omissus), eine heller gefärbten Unterart des europäischen Uhus, der im November 2013 einer Falknerin aus Gelnhausen entflogen war. Es kann aber auch ein europäischer Uhu gewesen sein, denn auch die heimischen Uhus variieren in der Gefiederfärbung.

Anfang Mai berichtete die FAZ von einem Uhu in der Innenstadt von Frankfurt, der von zahlreichen Krähen attackiert wurde. Besorgte Passanten riefen die Tierrettung und diese wiederum die Feuerwehr, bei deren Anrücken der Uhu jedoch davon flog. Die Sorge um den Uhu ist bei solchen Scheinangriffen durch andere Vögel allerdings unbegründet. Die Krähen "hassten" auf den Uhu, ein typisches Verhalten von Singvögeln, wenn sie eine Eule bei Tag entdecken. Sie versuchen, den Feind durch Scheinangriffe zu verjagen, können aber dem Uhu dabei nichts anhaben. Ganz im Gegenteil, Krähen stehen auf dem Speiseplan des Uhus.

Am 22.05 berichtete die Frankfurter Rundschau wohl von demselben Uhu, der, ganz in der Nähe des anderen Standortes in der Innenstadt, am Rande einer Großbaustelle in  der City in der Nähe der Zeil regelmäßig zu sehen ist. Die Bauarbeiter gaben dem Uhu den Namen "Bartholmäus" nach dem Frankfurter Dom. Ob er dort brütet, ist unklar. Ein zweiter heller gefärbter Uhu soll  im Ostend unterwegs sein, möglicherweise der Uhu vom Gallus? Vielleicht finden sich die beiden ja und brüten gemeinsam?

Dienstag, 20. Mai 2014

Uhus in einem Industrieturm in Minden

Auch aus Minden wird von der Brut eines Uhupaares in einem Gebäude berichtet. Die Vögel nisten bereits seit etwa 10 Jahren regelmäßig in einem Industrieturm im Mindener Land und ziehen regelmäßig trotz des dort tagsüber herrschenden Lärms ihre Jungen groß. Der genaue Standort wird natürlich geheimgehalten. Das Mindener Tagesblatt berichtet über die Beringung von 3 Jungvögeln.

Samstag, 17. Mai 2014

Uhubrut auch am Hildesheimer Dom

Auch in Hildesheim brütet in diesem Jahr ein Uhupaar mitten in der Stadt im Westwerk des Hildesheimer Doms.

Die Brut war zunächst nicht entdeckt worden, da die Webcam, die im letzten Jahr die Brut eines Turmfalkenpaares überwacht hatte, eineige Zeit wegen der Sanierungsarbeiten am Dom nicht eingeschaltet war. Erst beim Wiedereinschalten der Kamera entdeckte man den Bewohnerwechsel.



Einer der 3 junger Uhus fiel am 16.05.2014 aus dem Nest, überlebte den Sturz aus knapp 25 m Höhe aber unverletzt und wird nun in einer Aufzuchtstation weiter betreut.

Hier geht es zur Webcam (bitte etwas Geduld haben, es dauert einige Zeit, bis ein Bild erscheint)

Donnerstag, 15. Mai 2014

Uhubrut in Marburg

Wie ich der Oberhessischen Presse entnehmen konnte, brütet auch in diesem Jahr wieder ein Uhupaar an der Elisabethkirche in Marburg. Am 12.Mai wurde erstmals in diesem Jahr ein Junges im Kasten am Südturms beobachtet.

Die Uhus sollen am besten ab 21 Uhr vom Firmaneiplatz aus zu beobachten sein.

Berichte und schöne Fotos von der Brut im Jahr 2013 findet man bei Google mit den Suchworten "Uhu Marburg" z.B. auf der Website Marburger-Vogelwelt (die Google-Suche führt auch zu weiteren Fotosserien). Auch bei  Youtube finden sich mehrere Videos.

Herzlich willkommen

Liebe Eulenliebhaber und -freunde,

ich heiße euch herzlich willkommen auf meinem Blog "Eulenwelt"!

Diesen Blog habe ich als Ergänzung zu meiner Homepage Eulenwelt eingerichtet, um regelmäßig schnell und einfach über Neuigkeiten zu Themen rund um die Eule zu berichten. Ich möchte auf Ausstellungen, neue Forschungsergebnisse, Eulensichtungen und anderes mehr hinweisen. Bisher habe ich solche Dinge auf dem Messageboard der Eulenwelt veröffentlicht, aber dort werden die Nachrichten nicht so leicht gefunden.

Herzlich willkommen

Monika